Samstag, 31. Dezember 2011

Rückblick

Irgendwie muss es wohl so sein, dass man allerspätestens am letzten Tag des Jahres total sentimental wird und auf das Erlebte zurückblickt. Ich habe das jedes Jahr so gemacht, darum auch dieses. Also los:

Mehr als jedes Jahr zuvor war dieses Jahr geprägt von Höhen und Tiefen (ja das sag ich jedes Jahr, aber es stimmt!), von wirklich grundsätzlichen Entscheidungen. Es war nicht leicht für mich, dieses Jahr. Aber jetzt, da es vorbei ist, bin ich wirklich froh, dass es gekommen ist, wie es ist und das ist doch wirklich mal was.

2011 habe ich mein Studium beendet und bin 25 geworden. Das klingt doch richtig erwachsen, so als sei ich wirklich angekommen. Gut, das war ich vorerst leider nicht. Der letzte Rest vom stressigen Studium, die lästige und deprimierende Bewerberei und die Frage, wo es nun hingeht und was der richtige Weg ist, löste in mir eine halbe Quarter life crisis aus.

Ich machte mir plötzlich auch sehr philosophische Überlegungen darüber, was eigentlich der Sinn des Lebens ist. Und wie sehr ein Mensch durch seine Tätigkeit definiert wird. Und ob ich das so will. Auch einsteigen in die Mühlen des Alltages. Mich an die Spielregeln halten. Wirklich, ich war kurz davor mein Habe zu verkaufen, ins Kloster zu gehen und nur noch zu beten und Gutes zu tun.

Irgendwie kam dann aber doch die Wende. Ich habe meinem Glück lange Zeit nicht getraut, aber bis jetzt habe ich noch keinen Haken gefunden. Ich glaube, für seine erste Arbeitsstelle kann man wirklich keinen besseren Arbeitgeber finden, als den, den ich nun habe. Ich bin glücklich, ausgeglichen, ich gehe jeden Morgen gern zur Arbeit! Ich glaube, das ist wirklich etwas, das nicht jedem vergönnt ist und ich weiß es wirklich sehr zu schätzen.

Die erste Hürde für ein gesetteltes Leben ist also doch 2011 erfüllt worden. Nächstes Jahr hoffe ich dann auf eine schöne und bezahlbare Wohnung in meiner neuen Traumstadt. Und wenn ich ganz brav gewesen bin, dann zieht sogar der Waschbär mit in diese neue Wohnhöhle. Und dann werde ich es mir erstmal gaaaanz gemütlich machen und die Beine hochlegen, so innerlich, denn ich habe es mir wirklich hart verdient!




Ich wünsche ein frohes neues Jahr!

Dienstag, 27. Dezember 2011

Weihnachten

So, jetzt ist Weihnachten vorbei - und ich bin irgendwie ganz froh darüber. Leider empfinde ich Weihnachten nicht mehr so schön, wie ich das als Kind getan habe - Wem geht es da anders? Und auch wenn ich versucht habe, mich nicht durch den allseits veranstalteten Weihnachtstrubel stressen zu lassen, irgendwie war ich es dann doch. Von meinen eigenen Erwartungen an mich. Ich wollte es mir schön machen und besinnlich sein und alles sollte naja, jetzt nicht direkt perfekt aber doch festlich sein. Und das hat alles nicht so geklappt und war dann doch etwas zeitaufwändiger, weswegen ich meine drei freien Tage vor Weihnachten nicht so recht genießen konnte und am 23. so richtig schlechte Laune hatte! Und das, obwohl ich eigentlich allen Grund zur guten Laune habe momentan.

Naja, wie dem auch sei. Irgendwie habe ich dann auch die drei Weihnachtstage mit den ganzen obligatorischen Verwandschaftsbesuchen hinter mich gebracht. Und heute, da habe ich auch noch einen Tag frei und irgendwie fühlt es sich jetzt gleich alles viel angenehmer an. Ich habe mich als erstes vom Adventskranz und von der Weihnachtsdeko befreit und auch ansonsten etwas klar Schiff gemacht. Dann hat so schön die Sonne geschienen, dass wir spontan auf einen Kaffee in die Stadt gelaufen sind. Und nun sitze ich gemütlich auf dem Sofa bei Tee und klicke mich so durch Netz.
Das sind freie Tage, wie ich sie mag und von denen ich wirklich profitieren kann: Man "schafft" etwas, und es bleibt doch genug Zeit, um selbige nach Herzenslust zu verbummeln :)

Und morgen geht es dann frisch an die Arbeit. Und auch meine lang herbeigesehnte Wohnungssuche kann endlich so richtig beginnen. Ich freu mich schon!

Sonntag, 25. Dezember 2011

Sieben mal Glück



Zunächst einmal möchte ich euch Frohe Weihnachten wünschen! 




Und dann geht es auch schon wie gewohnt los: 
Jeden Sonntag mutiert mein Blog zur Meldestelle für Glück. Für jeden Tag der Woche gibt es einen Glücksmoment oder eine Sache, die mich in der vorangegangenen Woche glücklich gemacht hat. Ziel der Übung ist es, die positiven Dinge im Leben besser wahrzunehmen, zu verinnerlichen und sein Glück mit anderen zu teilen.





... als nach tagelangem Regen endlich die Wolkendecke aufbrach und ich etwas blauen Himmel sah, auch wenn es nur kurz war ... 

... wie ein Kind habe ich mich gefreut, als große dicke weiße Flocken vom Himmel fielen und habe wie gebannt aus dem Bürofenster gestarrt - kurz darauf ging es mit dem Regen weiter, aber egal ...

... die Nachricht, dass ich nun beruflich wirklich angekommen bin ... 

... die lukullischen Genüsse, die ich für Weihnachten in der Küche gezaubert habe ... 

... ich habe tatsächlich eine riesige Gänsehaut bekommen, als gestern in der Kirche ein Chor sang - genauer gesagt bei dem Solo einer wirklich guten Sängerin ... 

... die Vorfreude später meine Lieben zu sehen und mit Geschenken zu erfreuen ... 

... dass ich ein paar Tage frei habe und jeden Abend mit ihm ins bett gehen kann und jeden Morgen neben ihm aufwachen darf  ... 



Dienstag, 20. Dezember 2011

Sonntag, 18. Dezember 2011

Sieben mal Glück

Jeden Sonntag mutiert mein Blog zur Meldestelle für Glück. Für jeden Tag der Woche gibt es einen Glücksmoment oder eine Sache, die mich in der vorangegangenen Woche glücklich gemacht hat. Ziel der Übung ist es, die positiven Dinge im Leben besser wahrzunehmen, zu verinnerlichen und sein Glück mit anderen zu teilen.









... jetzt nach etwas körperlicher Arbeit und sehr kalter Luft um der Nase im Warmen auf dem Sofa sitzen zu können ... 

... der Weihnachtsmarktbesuch mit meiner Abteilung, bei dem ich wirklich viel lachen konnte ...

... als meine Chefin mir eine Terminanfrage für ein Feedbackgespräch schickte ... 

... mein neues Parfüm, das einfach soooo gut riecht. Düfte können ganz schön gute Gefühle machen! ... 

... immer und immer wieder die Vorfreude auf meinen kleinen Urlaub ... 

... mit ihm zu lachen auch in den größten Diskussionen ... 

... als ich mal wieder so richtig ausmistete. Ich liebe es, mich von altem Plunder zu befreien, Ordnung zu schaffen und Platz zu machen für neue schöne Dinge  ... 

Samstag, 17. Dezember 2011

Noch 7 Tage bis Weihmachten

Nun ist es mal wieder so weit, Weihnachten steht wirklich so richtig vor der Tür. Jetzt nicht so, wie im September, als man sich über den Spekulatius im Supermarkt geärgert hat. Morgen ist der 4. Advent! Und ich fühle mich noch gar nicht so richtig in Weihnachtsstimmung.

Ich freue mich auf Weihnachten, keine Frage! Denn ich werde ein paar Tage frei haben, ich werde Geschenke bekommen - und selber schenken (das macht ja auch Spaß) und ich werde Zeit mit lieben Menschen verbringen (Manche mehr, manche weniger *hrrhrr*).

Aber so weihnachtlich, nee so richtig weihnachtlich fühle ich mich nicht. Das liegt wahrscheinlich zu großen Teilen an meinem Alter und auch am Wetter. Nicht dass ich es großartig vermissen würde, aber wie soll man denn in Stimmung kommen ohne Schnee(chaos) und Minusgrade? ^^

Immerhin habe ich heute fast alle Geschenke verpackt und dazu Weihnachtslieder gehört, um mich in Weihnachtsstimmung zu bringen. Nun, da mir mein Freund eine Diskussion (Nee, bei ihm is das immer ein Monolog!) zum Rundfunkgebührenrat und diese neue GEZ-Gebühr reingedrückt hat ist von der Besinnlichkeit restlos nichts mehr übrig geblieben!

Nun ja, immerhin werde ich nur  noch 2 Tage arbeiten und habe ab dem 22.12. frei. Vielleicht kommt das dann ja noch in den freien Tagen. Eventuell werde ich auch noch auf den letzten Drücker ein paar Plätzchen fabrizieren. Mit meiner Backeskunst ist es ja nun nicht so weit her, und bei Plätzchen kommt zudem das Geduldsproblem dazu. Trotzdem denke ich jedes Jahr wieder, dass es ja doch irgendwie toll wäre, die Küche in ein Weihnachtsbäckerei-Chaos zu stürzen >_<

Ho, ho, ho!

Sonntag, 11. Dezember 2011

Sieben mal Glück

Jeden Sonntag mutiert mein Blog zur Meldestelle für Glück. Für jeden Tag der Woche gibt es einen Glücksmoment oder eine Sache, die mich in der vorangegangenen Woche glücklich gemacht hat. Ziel der Übung ist es, die positiven Dinge im Leben besser wahrzunehmen, zu verinnerlichen und sein Glück mit anderen zu teilen.





... als ich ein Kompliment bekam ... 

... als sich jemand für mich interessierte und ich die Frage nach dem neuen Job mit Ja beantworten konnte ...

... als ich einen Abend lang großen Spaß hatte mit lieben Menschen, die ich nur selten (auf einem Haufen) sehe ... 

... ein Sonntagvormittag ohne Pflichten, dafür mit Kindheitserinnerungen in Form von der "Sendung mit der Maus" und "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" ... 

... als ich einfach so so zufrieden war, dass ich auf dem Heimweg zum MP3-Player mit sang und ein bisschen dabei hüpfte ... 

... als ich meinem Chor beim Adventssingen (nur) zuhörte (weil ich nicht rechtzeitig zum Einsingen da sein konnte),  und vor Stolz eine Gänsehaut bekam ... 

... wie der Hund meiner Untervermieterin sich immer freut, wenn ich nach hause komme ... 

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Going Underground

Mein Weg zur Arbeit: 






Ich mag dieses Urbane, Schmutzige irgendwie. Und dann dieser kleine Bach... 

Also, dieser Kontrast, das hat echt was :)



Sonntag, 4. Dezember 2011

Sieben mal Glück



Jeden Sonntag mutiert mein Blog zur Meldestelle für Glück. Für jeden Tag der Woche gibt es einen Glücksmoment oder eine Sache, die mich in der vorangegangenen Woche glücklich gemacht hat. Ziel der Übung ist es, die positiven Dinge im Leben besser wahrzunehmen, zu verinnerlichen und sein Glück mit anderen zu teilen.





... als meine Untervermieterin sagte, dass sie hoffe, dass ich keine Wohnung finde, da sie mich lieber bei sich behalten würde ... 

... in der Dämmerung durch die weihnachtlich beleuchtete Stadt fahren und dazu eine CD voller Beatles-Songs ...

... mich mit ihm über eine alte Kult-Serie krumm und schief lachen ... 

... die Früchte meiner Mühen bewundern ... 

... meiner Schwester Kleidungstipps zu geben und zu sehen, wie toll sie danach aussieht ... 

... die CD, die ich beim Konzert letzte Woche erstanden habe, die ich in heavy rotation höre und deren Melodien ich bei der Arbeit vor mich her summe ... 

... am 1. Dezember das erste Weihnachtslied im Radio hören ... 



Samstag, 3. Dezember 2011

Nähen - es geht weiter!

Heute habe ich mich noch mal an meine neue Errungenschaft gesetzt und 2 Stunden fleißig genäht. Dahbei herausgekommen sind 
  • ein etwas weniger krüppeliges Herz 
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  • ein so-lá-lá Schlüsselband und 
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  • ein Schlüsselband,mit dem ich zufrieden bin
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Herzen sind echt Arschlöcher! Wie soll man denn bitte schön die Rundung gescheit nähen?! -.-

Aber es wird :)


Sonntag, 27. November 2011

Sieben mal Glück



Diese Woche pünktlich, yeah!

Worum gehts?! Jeden Sonntag mutiert mein Blog zur Meldestelle für Glück. Für jeden Tag der Woche gibt es einen Glücksmoment oder eine Sache, die mich in der vorangegangenen Woche glücklich gemacht hat. Ziel der Übung ist es, die positiven Dinge im Leben besser wahrzunehmen, zu verinnerlichen und sein Glück mit anderen zu teilen.

Aus diesem Grund seit ihr auch gerne eingeladen, eure eigene Meldestelle für Glück in eurem Blog zu eröffnen und den entsprechenden Link unter den jeweiligen Eintrag zu posten.





Los geht's!

... als es nach dem Feierabend noch hell war, und ich beschloss, ein paar Straßenbahnhaltestellen zu Fuß nach hause zu spazieren ...

... als die Musik im Konzert so toll war, dass ich die Augen schloss und nur noch hörte ...

... als ich mit Kollegen in der Mittagspause zusammensaß und mich nett unterhielt und der ältere Kollege lustige Geschichten von früher erzählte ...

... der strahlend blaue Himmel nach Tagen voller Nebel und der Sonntagsnachmittagsspaziergang ...

... immer wenn er mich so strahlend ansieht ...

... als ich beschloss, jemandem den ich lieb habe einfach so eine Kleinigkeit zu schenken ...

... dass ich heute die erste Kerze anzünden durfte ...


















Ich wünsche euch, viel Glück gehabt zu haben!














Donnerstag, 24. November 2011

Kleine Bastelstunde

Am Wochenende war ich nicht nur in Form von Adventskranzbinden kreativ. Außerdem habe ich mir noch eine 'Klemmwand' gebastelt, die nun die zuvor kahlen Wände meiner "Unter-der-Woche"-Unterkunft schmückt und herumfahrenden Postkarten eine Heimat bietet. 
Eine Klemmwand ist so ähnlich wie eine Pinnwand. Aber statt dass man etwas aufpinnt, was hässliche Löcher hinterlässt, klemmt man es hinter Gummiband. Pfiffig und hübsch!


Die Herstellung ist simpel! Man benötigt nur:

  • Eine  Leinwand 
  • Ein Stück Stoff
  • Etwas Gummiband
  • Einen Tacker/Nagler (Also so einen großen für Handwerker, keinen Bürotacker ^^)


Die Landwand ist Dank des Tackers schnell bespannt. Einfach beherzt ein paar Tackernadeln ins Holz der Leinwand setzen. Das macht Krachbumm und große Freude ;)
Dabei aber darauf achten, dass man den Stoff nicht verzieht und alles schön gleichmäßig gespannt ist. Nun kann man nach Lust und Laune das Gummiband festtackern und kreuz und quer spannen. Fertig!

Et voilá, so sieht das dann aus:





Obwohl ich ja schon das Gummiband zum Klemmen habe, musste ich unbedingt noch meine neueste Errungenschaft aus meinem Lieblingsdrogeriemarkt anklemmen: 
Kleine Wäscheklammern mit Sternen aus Holzrinde obendrauf. Gooooooldig! 

Und so sieht das Ganze dann mit Postkarten aus: 


Also ich find's schick! 

Mittwoch, 23. November 2011

Advent, Advent

Der Advent ist für mich eine besondere Zeit - immer noch. Auch wenn ich kein Kind mehr bin und den Weihnachtsstress, den Familienzwist, der jedes Jahr aufs neue hochkocht und den Konsumterror kritisch sehe, mag ich Weihnachten und insbesondere den Advent. Religiös gesehen dient der Advent dazu, die Ankunft Jesu Christi vorzubereiten und sich auf Weihnachten zu besinnen (Keine Sorge, ich bin keineswegs religiös ^^). Aber man kann die Adventszeit ja auch generell als eine Zeit der Besinnung sehen. Des sich nach innen kehren, des Reflektierens, der Ruhe - und des Kerzenscheins!

Ganz besonders mag ich es, die Wohnung für den Advent zu dekorieren. Dafür binde und dekoriere ich auch jedes Jahr einen Adventskranz selber. Dies ist Tradition seit meinen Jugendjahren und hat seinen Ursprung in der Aktivität der Mutter meiner besten Freundin für den örtlichen Fußballverein. Dieser verkauft(e) jedes Jahr auf einem Krämermarkt Adventskränze um die Vereinskasse aufzustocken. Und so saßen ich und meine Freundin immer  Ende November zusammen mit einem Dutzend Fußballmütter im Hobbykeller der Familie meiner Freundin und banden im Akkord Adventskränze. Als Lohn für meine Mitarbeit durfte ich mir dann auch immer etwas Tannengrün abzweigen (Wortwitz, oh Wortwitz) und meinen eigenen Adventskranz binden und dekorieren.

Es duftete immer herrlich nach Tannennadeln in diesem Keller. Das Binden benötigt zwar anfangs noch etwas Geschick und es war auch manchmal etwas schmerzhaft (je nachdem was für einen Nadelbaum man erwischt hatte) aber spätestens bei der Kür, beim Dekorieren, war der Schmerz vergessen. Und wenn man dann vier Wochen stolz seinen selbst gemachten Adventskranz bewundert, dann ist das eben etwas anderes, als wenn man ihn kauft.

Seitdem also binde ich meine Adventskränze selber. Und das schöne ist, dass mich das dann auch immer an meine Freundin erinnert und die schöne Zeit damals.
Und auch so verstehe ich Advent:
Nach innen schauen. Zurück schauen. Vielleicht schon das Jahr Revue passieren lassen. Besinnlich werden. Andächtig werden. Für sich selber versuchen, die Geschwindigkeit aus den Dingen zu nehmen (dazu ist es unerlässlich seine Weihnachtseinkäufe so frühzeitig wie möglich zu tätigen - ich habe meine für dieses Jahr schon abgeschlossen!) und beim Blick in das flackernde Licht der Kerze innerlich wieder ein bisschen zum Kind zu werden.

Mein Schmuckstück:




Und wenn ich gerade schonmal die Kiste mit Weihnachtsdeko herausgekramt habe, dann mach ich auch gleich Nägel mit Köpfen: 




In  dem Sinne wünsche ich euch einen schönen Advent!

Montag, 21. November 2011

Sieben mal Glück

Na das geht ja gut los Frau anPacken! *seufz*
Gleich beim ersten Mal die neue Blogrubrik verpennt... naja, dann eben einen Tag später.

Also nochmal für alle zum mitschreiben:
Jeden Sonntag mutiert mein Blog zur Meldestelle für Glück. Für jeden Tag der Woche gibt es einen Glücksmoment oder eine Sache, die mich in der vorangegangenen Woche glücklich gemacht hat. Ziel der Übung ist es, die positiven Dinge im Leben besser wahrzunehmen, zu verinnerlichen und sein Glück mit anderen zu teilen.
Aus diesem Grund seit ihr auch gerne eingeladen, eure eigene Meldestelle für Glück in eurem Blog zu eröffnen und den entsprechenden Link unter den jeweiligen Eintrag zu posten.




Los gehts! 


... als meine Nichte zur Begrüßung auf mich zugerannt ist, an mir hochgesprungen ist und mich abgeknutscht hat ...

... als eine Freundin, die ich momentan leider fast gar nicht sehen kann mich angerufen hat ...

... als Zwei die Köpfe unter der Decke zusammensteckten und die Augen leuchteten ...

... meine selbstgebastelte Pinn-/ Klemmwand und mein selbstgemachter Adventskranz ...

... der zweite Kommentar in meinem Blog ...

... als meine neue Kollegin meinte, dass ich mich ja schon richtig gut eingearbeitet hätte und so selbstständig sei ...

... ein Eichhörnchen im Wohngebiet ...




... ich wünsche euch, viel Glück gehabt zu haben!

Mittwoch, 16. November 2011

Entschleunigen und Innehalten

Schon seit einiger Zeit habe ich bei mir selber festgestellt, dass ich viel zu häufig grundlos hektisch bin und es mir wahnsinnig schwer fällt, wie man so schön sagt, im Hier und Jetzt zu leben. Nicht drei Dinge gleichzeitig zu tun. Nicht ständig innerlich To-Do-Listen abzuarbeiten. Dass ich es nicht schaffe, einfach mal nur aus dem Fenster zu blicken und meinen Gedanken nachzuhängen.

Und ich habe gemerkt, wie mich diese Tatsache schlaucht und mich unglücklich macht. Ich fühle mich gehetzt und innerlich getrieben. Als ob eine äußere Macht mich durch den Tag schieben würde, unter beständigem Zuflüstern "dies musst du noch tun und jenes musst du noch tun...". Dabei will ich doch selber Herr meiner Zeit sein. Und statt mich zu ärgern, was noch alles für Pflichten (oder auch Schönes, aber versehen mit Termindruck) warten, möchte ich das kleine Glück im Augenblick genießen, wie zum Beispiel ein niedliches Kind in der Straßenbahn oder das Zwitschern eines Vogels im November. 

Früher, als Kind und noch als Teenager, da gelang es mir wunderbar im Augenblick zu leben. Stundenlang konnte ich im Bett liegen, Musik hören und mir dabei die allertollsten Geschichten ausdenken. Einfach den Gedanken hinterherhängen. Nichts tun. Nichts produktives.
Das gelingt mir heute nicht mehr. Nicht mal, wenn ich wirklich die Zeit dazu habe! Das finde ich furchtbar. Selbst wenn ich mich hinsetze. Aus dem Fenster gucke. Mit Tee und Kerzenschein. Nach kurzer Zeit beginnt es in mir drinnen zu rumoren. Eine innere Uhr meldet sich, erhebt den Zeigefinger und sagt, dass das ja nun wirklich nicht geht, einfach so unproduktiv Zeit verstreichen zu lassen. Was man in der Zeit alles erledigen könne. Da hätte man ja nachher, wenn alles abgearbeitet ist ganz viel Zeit zum Entspannen. Und dann bin ich wieder hibbelig. Und  später, wenn man dann wieder auf dem Sofa sitzt, weil man alle angeblichen Pflichten erfüllt hat, dann ist der Moment weg. Die Muse. So tolle Ideen wie früher sind mir schon lange nicht mehr gekommen. Und aus meinen früheren Gedankenromanen (die ich ja immer mal bei Zeit und Gelegenheit veröffentlichen wollte, um ein berühmter Autor zu werden) werden höchstens noch Kurzgeschichten oder Essays. Ich möchte meine Kreativität, meine Inspiration zurück.

Wie gesagt, dieses Problem habe ich schon vor geraumer Zeit festgestellt. Aber es zu ändern, das stellt dann doch eine gar nicht so einfach zu bewältigende Aufgabe dar. Häufig merke ich schon selber, wenn ich anfange, gehetzt zu werden. Zum Beispiel, wenn ich esse und dabei aus keinem erfindlichen Grund versuche, den Rekord im Tellerleeren aufstellen möchte. Ich kann mich dann von außen sehen, wie ich gerade alles furchtbar falsch mache, aber ich kann mich nicht steuern, ich kann mich nicht bremsen. Das Einzige, was in solchen Momenten hilft ist, die Gabel aus der Hand zu legen und erst später weiter zu essen, in der Hoffnung, dass man es dann langsamer schafft.

Ich muss also noch sehr an mir arbeiten! Im Urlaub hatte ich ein Buch gelesen, dass mir in diesem Zusammenhang sehr hilfreich erscheint. Das Problem ist es dann nur immer, die Tipps zu beherzigen und die neuen Handlungsempfehlungen mit hinüber in den Alltag zu retten. Seitdem hängt eine Collage über meinem Schreibtisch mit dem Zitat von Balu:
Probier's mal mit Gemütlichkeit; 
Mit Ruhe und Gemütlichkeit. 

Manchmal gelingt es mir schon, alles etwas langsamer zu tun. Den inneren Tempomat abzuschalten. Und ich merke, wie wahnsinnig gut diese Momente sind, in denen ich absichtlich so langsam gehe oder etwas so langsam tue, als sei ich Rudolf Scharping (Immer schöööööön langsam!). Aber oft genug gelingt mir dies nicht. Soviele Dinge würde ich gern tun. Sie machen mir ja auch Spaß. Aber allesauf einmal geht eben nicht (heute wollte ich ja eigentlich mit Socken stricken beginnen).
Außerdem habe ich begonnen, ein Glückstagebuch zu führen. Aber auch das nur anfangs regelmäßig und dann schnell sehr sporadisch. So richtig verankert ist das alles noch nicht in mir drin...

Letzte Woche jedoch ist mir ein Magazin mit einem sehr interessanten Interview zum Thema Zeit und Glück in die Hände geraten. Das Interview wurde geführt mit Mark Riklin, welcher die "Meldestelle für Glücksmomente" gegründet hat und Mitglied ist des "Vereins zur Verzögerung der Zeit". Ich habe das Interview regelrecht verschlungen und in der letzten Woche noch das ein oder andere Mal darüber nachgedacht. Es hat viel in mir angestoßen!



Beim Verein zur Verzögerung der Zeit handelt es sich um ein Netzwerk von Menschen, die sich "verpflichten zum Innezuhalten, zur Aufforderung zum Nachdenken, dort wo blinder Aktionismus und partikuläres Interesse Scheinlösungen produziert". Es geht natürlich nicht darum, die Zeit zu verzögern, um in der kurzen Zeit mehr Dinge erledigen zu können, sondern darum mit der Zeit bewußter umzugehen. Wichtiges von unwichtigem zu trennen. Nach seiner eigenen Zeit zu leben.

Die Meldestelle für Glücksmomente wiederum möchte die Glücksmomente mehr in den Vordergrund stellen. Viele Menschen reden ja nur darüber, was Ihnen schlechtes widerfahren ist. Und so bleibt auch nur das schlechte in der Erinnerung haften. Dabei erlebt jeder, wenn er dafür offen ist, doch tagtäglich Momente des kleinen Glücks. Bei der Meldestelle für Glück können diese dann verkündet und geteilt werden. So schärft man sein eigenes Empfinden für Glücksmomente - und das anderer.


Und irgendwie haben sich nun alle diese Wissensfitzel in meinem Gehirn miteinander versponnen und dabei herausgekommen ist eine Idee(!):
Wenn ich es nicht schaffe, jedem Abend ein Glückstagebuch zu führen, dann schaffe ich es ja vielleicht meinen Blog jeden Sonntag zu einer Meldestelle des Glücks zu machen. Damit schlage ich mehrere Fliegen mit einer Klappe:

  • Ich erlebe die Zeit bewußt, in dem ich sonntags ein Ritual einführe 
  • Ich erlebe die Glücksmomente bewußt, dann wenn ich sie erlebe, weil ich mich später erinnern will und sonntags, wenn ich mich hinsetze und sie aufschreibe
  • Ich vergesse meine guten Vorsätze nicht wieder, da ich Zeugen habe
  • Ich lade euch ein, mitzumachen und auch eure Glücksmomente zu verkünden und kann so vielleicht dazu beitragen, die Welt ein bisschen langsamer und schöner zu machen


Jeden Sonntag poste ich von nun an sieben Dinge, die mich im Verlauf dieser Woche glücklich gemacht haben - für jeden Tag eines. Wer mitmachen will, der tut es mir gleich und postet anschließend einen Link zu seinen Glücksmomenten unter meinem jeweiligen Glücksmomenteeintrag.

Ich glaube das wird toll!

Sonntag, 6. November 2011

Handarbeit Hardcore

Nachdem ja mein gestriger erster Nähversuch nicht wirklich von Erfolg gekrönt war, habe ich mich dann abends noch ganz mutig an mein nächstes Projekt gesetzt: Socken stricken.
Wie in der Anleitung, die ich im Internet entdeckt habe, empfohlen, habe ich mit einem Babysöckchen angefangen. Das geht schnell. Zudem bin ich diese Woche zum zweiten Mal Tante geworden und sowas ist doch ein sehr nettes, persönliches Geschenk.
Also gesagt getan, neben dem Fernsehen kam ich zunächst gut voran. Das erste Mal mit Nadelspiel stricken war natürlich nicht ganz so einfach. Aber es ging! Dann kam die Ferse! Das ist ja alles doch nicht so einfach. Heute nachmittag habe ich es dann aber doch fertig bekommen. Meine erste Socke!


Also, eine Schönheit ist sie jetzt auch nicht unbedingt. Ich stricke immer noch nicht besonders gleichmäßig. Und irgendwie unproportional ist sie auch geworden. Vor allem die Ferse sieht merkwürdig aus *seufz* 

Ich glaube, einen Bruder wird diese Socke niemals bekommen. Ich habe nämlich gerade eine andere Anleitung gefunden. Ohne Ferse und ansonsten auch einfacher. Ich glaube, damit werde ich weitermachen. Die Socke von heute ist für ein Neugeborenes sowieso viel zu groß. 

Jetzt ist aber Schluß für heute. Weg mit den ganzen Nadeln! :)

Samstag, 5. November 2011

Neue Heimat






Ich glaube, ich werde mich hier sehr wohlfühlen!


Scheitern...

Zum Erwachsen werden gehört auch, dass man damit umgehen kann, wenn man scheitert!

Aus diesem Grund möchte ich euch gerne zeigen, wie mein erster Nähversuch an der Nähmaschine aussah:


Ja, es sieht aus, als ob ein Kindergartenkind genäht hat -.- 
Ich geh jetzt heulen...


Samstag, 29. Oktober 2011

Polka Dot-holic

Seit der Anschaffung meiner Nähmaschine sind ja nun auch schon wieder einige Wochen ins Land gegangen. Bis auf ausgiebiges Ausprobieren der verschiedenen Stiche habe ich mich noch nicht weiter an die perfekte Schneiderin angenähert. Momentan mangelt es einfach noch an Zeit und die beruflich bedingte Distanz zur Wohnung und damit zur Nähmaschine ist auch etwas hinderlich (ein Bericht zu meiner beruflichen Situation folgt bald). Aber an den Ideen und der Lust, an der mangelt es sicher nicht!

Heute bin ich zum ersten Mal zu einem ausgedehnten Bummel in meine hoffentlich zukünftige Heimatstadt aufgebrochen da. Und siehe da: Kaum steige ich aus der Straßenbahn, schon stolpere ich über einen Markt auf dem Stoff feilgeboten wird. Stoff, Stoff, Stoff so weit das Auge reicht! (Jersey, Cord, Seide, etc. - nicht der aus Holland ^^). Was hab ich leuchtende Augen bekommen! Mein Freund, den ich im Schlepptau hatte musste wohl oder übel mit. Ich hatte zwar noch keine Ahnung, was ich jetzt genau als erstes Nähprojekt machen will - gut, mein allererster Plan ist es, ein Schlüsselband zu nähen, aber dazu habe ich schon eine alte Hose von meinem Freund zerschnitten - aber wenn man schon mal so eine einmalige Chance hat, dann muss man doch auch zugreifen!

Also hier geguckt und da geguckt. Mich in sündhaft teure japanische Seide mit traumhaften Motiven verliebt. Reststücke durchwühlt. Und schließlich hängen geblieben bei einem Stand, der den Meter Stoff für 6 Euro verkauft. Ich kenn' mich ja nicht aus, aber ich halte das für einen ziemlich annehmbaren Preis. Außerdem habe ich dort auch relativ schnell Polka Dot-Muster in verschiedenen Größen und Farben entdeckt und mich verliebt!



In letzter Zeit ist ja der Polka Dot-Trend ausgebrochen. Und obwohl ich ja sonst nicht jedem Trend hinterherrenne; wenn ich etwas mit Polka Dots sehe, dann muss ich es kaufen. Ich glaube, Polka Dots haben mir schon immer gefallen. Weil sie mich an Fünfziger-Jahre-Röcke erinnern und an die Kittelschürzen meiner Oma. Nun haben sich eben zufällig das verstärkte Angebot und meine Nachfrage getroffen und so wächst meine Polka Dot-Sammlung. Ich bin mittlerweile im Besitz von zwei Halstüchern, einem Paar Socken, einem Regenschirm, einem Shopper, einem Lippenstift (in Polka Dot-Verpackung) und einer Kulturtasche mit Pünktchenmuster....

Nun ja, kommen wir zurück zum Thema: Ich bin nun auch im Besitz von je einem halben Meter Stoff mit Polka  Dots in Beige und in Frühlingsgrün. Ich habe noch kein Stück genäht, aber egal. Schon auf dem Weg vom Markt weg hatte ich die Idee: Der Stoff wird zu Herzen, Sternen, etc. verarbeitet, die mit Watte gefüllt und mit Bändel versehen an den Weihnachtsbaum, an den Osterkranz oder sonstwohin gehangen werden können. Meine Farbwahl war sozusagen genial, da so vielseitig. Man muss es sich nur selber einreden :)

Jetzt fehlt mir nur noch Polsterwatte, Bändel und etwas Zeit und der Spaß kann los gehen. Das wird was, ganz bestimmt!

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Neuer Ansatz


Heute beschloß ich, es mir einfach mal gut gehen zu lassen. 

Und siehe da, es funktionierte :) 


La la la, life is pink! 

Samstag, 1. Oktober 2011

Nachtrag

Scheiß die Wand an, es gibt tatsächlich Nähmaschinentutorials auf Youtube. Unglaublich! Ich hatte das ja nur scherzhaft gemeint. ^^

Aber nicht nur das, ich habe soeben eine richtige Hightech-Nähmaschine gefunden. Die hat einen Monitor und fädelt den Faden automatisch auf die Nadel. Krass! Das müsst ihr euch unbedingt mal reinziehen. Ich glaub, mit dem Ding könnte sogar ich passable Ergebnisse erzielen. Hat aber bestimmt auch seinen Preis...


Ahja: Empfohlener Endverkaufspreis für Deutschland inkl. MWST € 7'999.-    *schluck*

Crafty Girl

Es fing vor einem oder eher schon fast zwei Jahren an. Obwohl ich zuvor, was Handarbeiten anging, sehr unauffällig gewesen war, hatte ich urplötzlich Lust, einen Schal zu stricken. Dank geeigneter YouTube-Tutorials (wozu gibt es eigentlich keine Tutorials?!) und trotz einiger Fingerverrenkungen, die mich beinahe entmutigt hätten, sass ich kurze Zeit später mit einem großen lila Wollknäul in Vorlesungen und strickte an einem Schal. Im Jahr 2009 nach Christi! Meine Kommilitonen schauten etwas verdutzt drein. Aber was solls, das bin ich gewohnt.
Eine emsige Strickoma bin ich allerdings nicht geworden. Einige Schals konnte ich fertigstellen (manche nicht). Auch ein Etui für mein Navi habe ich gestrickt (das gute Ding will doch geschützt werden!) und es mit Häkelblumen verziert. Nicht so wahnsinnig viel. Allerdings ist mein nächstes großes Projekt eine Wolldecke (gestrickt). Mal sehn ob und wann das gute Stück fertig wird. Und danach hatte ich mir dann sogar Socken vorgenommen. Oha oha, da  fordere ich aber wirklich mein Glück heraus (oder eher meine Geduld und das nicht unbedingt stark ausgeprägte Geschick).




Gestern habe ich allerdings den Vogel abgeschossen. Neben Wolle im Wert von 40 Euro (für die Strickdecke) habe ich eine Nähmaschine erstanden.
Eine Nähmaschine! 
Ich habe vielleicht zwei, drei Mal in meinem Leben an einer Nähmaschine gesessen. In den Projektwochen habe ich einmal eine Ente aus alten Handtüchern zusammengefrickelt - leidlich! Und nun eine eigene Nähmaschine. Gut, immerhin war sie mit 60 Euro ein wirkliches Schnäppchen - das hat auch die Stiftung Warentest gemeint.

Aber was mich wirklich zum Kauf der Nähmaschine bewogen hat? Nun, es hat sicher eine Menge damit zu tun, dass ich verstärkt in Blogs von Handarbeitsbegabten Menschen unterwegs bin und ihre Werke bewundere. In letzter Zeit hat es mir vor allem Frau Liebe angetan.Vermehrt wird dort von tollen Stoffen geredet und was man daraus tolles Nähen kann. Selbermachen! Wie toll! Au ja, das will ich auch!!!
Ja und das Ende vom Lied war dann, dass ich mit glasigen Augen im Lidl stand und das Ding in den Einkaufswagen gewuchtet habe.

Nun, ich bin mal gespannt, ob ich das gute Stück gebändigt bekomme (wie gesagt, habe ich sozusagen null Erfahrung - vielleicht sollte ich mal ein YouTube-Tutorial suchen! ^^)  und dann auch tatsächlich hübsche Schlüsselbänder, Vorhänge und Kleidungsstücke fabrizieren werde... wenn ja, erfahrt ihr es als Erste, versprochen!

Mittwoch, 31. August 2011

Day 19: First Song in your mp3-Player


Kettcar mit "48 Stunden"




DER Song zu Fernbeziehungen - im negativen Sinne. Also, bitte nicht autobiographisch! Und an sich sind Kettcar einfach eine super Band *like*

Day 18 *hust*: A song you love, but rarely listen to

So, jetzt mach' mer da mal 'nen Kopf dran. Nur noch 8 Tage. Kann ja nicht so schwer sein.

Ja gut, ich liebe viele Songs und da ich nicht ständig Musik hören kann und viele Dinge dann doch eben hinten runterfallen und im Archiv verstauben, gibt es viele Songs, die in diese Rubrik passen. Ich hab jetzt mal wahllos etwas aus meiner Mp3-Sammlung hervorgekramt: Es ist Etta Scollo mit "Crescere non mi va".




Die italienische Sängerin hab ich mit diesem Tom Waits-Cover bei "Zimmer frei" gesehen und da war wieder so ein magischer Moment für mich, wenn die Musik mich voll und ganz einnimmt. Ich hab mir gleich ihr Album geholt und mich auch näher mit Tom Waits befasst, welchen ich jetzt auch sehr gut finde. "Crescere non mi va" finde ich allerdings echt besser als "I don't wanna grow old".
Und wenn ich jetzt hier so schreibe fällt mir doch glatt die nächste Songperle ein, die ich euch nicht vorenthalten will! Es handelt sich dabei nämlich um ein weiteres Tom Waits-Cover von einer Frau: Emiliana Torrini. Die kennt man aus dem Radio mit "Jungle Drum". Viel älter und weniger mainstreamig (also besser ^^) ist "I hope that I don't fall in love with you".



Ich sag jetzt einfach mal nichts dazu *gänsehaut*

Sonntag, 7. August 2011

Day 17: A song that makes you wanna dance

Irgendwann anfang der Neunzinger, es ist Weihnachten und Klein-Yaso sitzt mit ihrer großen Schwester vor dem Fernseher und sieht begeistert den Tanzfilm (ok, Serie) überhaupt: Anna Ballerina <3

Einmal so tanzen können wie Anna! Wenn ich "My love is a tango" von Guillermo Marcheno höre zuckt mein Bein!

Day 16: A song that has made you cry


Ohne Worte


Annett Louisan - Chancenlos


Day 15: A song that you love singing along to

Ich singe bei jedem Lied mit, dessen Text ich beherrsche (oder auch nicht) - und zwar gnadenlos.
Rette sich wer kann!

Samstag, 6. August 2011

Day 14: A song that reminds you of your boyfriend


Dota, die Kleingeldprinzessin & Chico César - A primeira vista





Als ich nur wollte und nichts war,
Als ich nur wartend dort stand,
Als in der Kälte ich fror,
Als ich kein Wort für Dich fand.

Als ich den Mut nahm und sprach,
Als Deine Nähe mich zog,
Als es nachklang im Ohr,
Als mir Flügel wuchsen und ich flog.

Als ich zu mir kam, sah ich,
Als Du riefst nach mir, war ich,
Glücklich, falls es das gibt,
Als ich bei Dir war, war ich verliebt.

Day 13: A song that reminds you of a former friend

Siehe Day 6

Dienstag, 2. August 2011

Day 12: The last song you heard

Der kam gerade im Radio und war "Lazy Sunday Afternoon" von den Small Faces. Ach wenn doch heute ein Lazy Sunday wär und meine Schnupfnase fort - ich wär in nullkommanix im Freibad! Wetter passt ja...

Sonntag, 31. Juli 2011

Unzeit

Was für eine seltsame Zeit es ist. Der Kalender sagt Juli. Doch fühlt sich dies nicht wie ein Sommer an. Weder in Form des Wetters, noch in Form von unbeschwerter, im Freibad genossener Tage. Die Zeit der Schul- und Sommerferien ist dieses Jahr für mich ein für allemal zu Ende gegangen. Und doch ist dies nicht die Zeit des Arbeitens. Unstetes Warten, Stunden und Minuten, die es zu füllen gilt. Und dann wieder vergeht die Zeit erschreckenderweise viel zu schnell! 

Es ist eine Unzeit. 

Eine unselige Unzeit. Schwarze Materie in Form von Tagen, die verstreichen. Kalenderblättern, die abgerissen werden ohne Sinn. Die Tage haben keine Struktur, sie gehen ineinander über. Es ist gleich, ob Sonntag oder Montag ist. 

Ich habe unendlich viel Zeit. Viel zu viel Zeit. Und doch gibt es keine Zeit zu vertrödeln. Die Sinnlosigkeit der Zeit ist nicht mehr Vergnügen - wie in Schülertagen - sondern Qual.




Und doch gilt es dem herzlosen Ticken der Uhr schöne Momente zu entreißen! Um nach vorne blicken zu können. Um diesen unseligen Zwischenzustand zwischen allen Stühlen endlich zu beenden.


Donnerstag, 28. Juli 2011

Day 11: A song on the soundtrack of your favourite film

Vor einigen Jahren traf ich mich mit einer Freundin. Wir waren im Kino verabredet. Sie meinte, sie hätte da einen Film gesehn, den würde sie gern noch einmal sehn. Es war "Wie im Himmel". Ein kleiner großer schwedischer Film ohne Action aber dafür mit ganz tollen Charakteren. Ein Film wie ich ihn liebe und den der 0815-Filmschauer seltener zu Gesicht bekommt.Ich bin dann noch ein zweites Mal ins Kino gegangen. Und dann hab ich mir die DVD genötigt und jeden meiner Lieben genötigt ihn mit mir zu sehen.

Der Film handelt von dem berühmten Dirigenten Daniel Daréus der aufgrund von Krankheit seine Karriere beendet und in sein Heimatdorf zurückgeht. Man überredet ihn, den örtlichen Kirchenchor zu leiten. Langsam wird der Chor - trotz der Kritik an den merkwürdigen Methoden des Dirigenten - immer besser und tritt schließlich bei einem internationalen Wettbewerb auf. Drum herum geht es aber viel eher um jeden einzelnen für sich verschrobenen aber leibenswürdigen Charakter und welche Wandlung diese durch die neuen Bindungen und den Erfolg des Chors erfahren.
Einer dieser Charaktere ist Gabriella, Hausfrau und Mutter zweier Kinder, die von ihrem Ehemann terrorisiert wird. Sie hat nicht die Kraft, sich von ihrem Mann zu lösen. Doch Daniel gelingt es, Gabriellas Vertrauen zu gewinnen. Für den Auftritt des Chors schreibt er ihr ein eigenes Lied. "Gabriellas Sang" ist ein wahnsinnig kraftvoller Song, in dem Gabriella ihrem Mann quasi ihre Meinung um die Ohren haut und sich so von ihm befreien kann. Ich krieg gerade jetzt beim Hören wieder eine Gänsehaut!

Jetzt gehört mein Leben mir
Ich lebe eine kleine Weile auf Erden
Und meine Sehnsucht hat mich hierher geführt
Was mir fehlte und was ich erhielt

Es ist trotz allem der Weg
Den ich wählte
Mein Vertrauen weit hinter den Worten,
Welches mir ein kleines Stück vom Himmel,
Den ich niemals erreichte, zeigte.

Ich will spüren, dass ich lebe
Alle Zeit, die mir verbleibt
Will ich leben, wie ich will
Ich will spüren, dass ich lebe
Wissen, dass es gut genug war

Ich habe niemals vergessen, wer ich war,
Ich habe es nur ruhen lassen,
Vielleicht hatte ich auch keine Wahl
Nur den Willen da zu sein.

Ich will glücklich leben,
Denn ich bin ich
Stark um frei zu sein,
Sehen wie die Nacht in den Tag übergeht
Ich bin hier und mein Leben gehört nur mir
Und den Himmel an den ich glaubte, gibt es
Ich werde ihn irgendwo finden.

Ich will spüren, dass ich mein Leben gelebt habe.




Mittwoch, 27. Juli 2011

Day 10: A Song of you favourite Band

Also ich höre viel Musik und ich habe ein sehr breiten Musikgeschmack, aber wenn ich eine Band als Lieblingsband bezeichnen müsste dann könnte ich das ganz spontan und ohne Magenweh indem ich ganz laut

COUNTING CROWS
sage ^^

Einfach weil sie meinen Musikgeschmack in jungen Jahren in eine gewisse Richtung sehr stark geprägt haben (Indie ^^) und weil man einfach merkt, dass se mit Herzblut dabei sind. Na und weil ich keinen Song von Ihnen kenn, den ich nicht mag.

So, jetzt nur noch die Schwierigkeit sich für einen Song zu entscheiden um ihn hier zu posten :D
Welcher Song mich von Counting Crows wirklich bei jedem Hören mitreißt ist "Mr's Potter's Lullaby". Schon das Intro ist total hooky und ich muss gleich mitgrooven. Später kommt das coole Gitarren-Intro und sowieso die ganze Zeit Adam Duritz's markante Stimme. <3 Der Text ist - so wie die meisten CC-Songs - eher etwas melancholisch, aber das mag ich total. Und im Laufe des Lieds wird auch der Sound entspannter. Ich werde davon selber immer ruhiger, so dass ich gegen Ende wirklich etwas Lullabye-mäßig eingelullt werde. :D

Well I woke in mid-afternoon cause that's when it all hurts the most
I dream I never know anyone at the party and I'm always the host
If dreams are like movies, then memories are films about ghosts
You can never escape, you can only move south down the coast

Dienstag, 26. Juli 2011

Day 9: A song that makes you hopeful

Über die Rubrik musste ich erst einmal nachgrübeln. Ad hoc ist mir kein Song eingefallen, der mir Hoffnung schenkt. Heute kam es mir dann aber. Wobei so ganz zutreffend ist "Brand New Start" von Paul Weller jetzt auch nicht. Man kann eigentlich nicht sagen, dass er mir Hoffnung bereiten würde. Ich würde eher davon sprechen, dass er mir neue Kraft gibt. Und er zieht mich zuverlässig aus jedem Tief heraus. Und dann kann man ja eigentlich doch schon wieder von Hoffnung sprechen. 

In jedem Fall ist es ein toller Song! Und Paul Weller ist ein ganz toller Künstler von dem ich einfach nie genug bekommen kann. Wer den The-Jam-Sänger noch nicht kennt: Zieht es euch rein, es kann nicht schaden.


Samstag, 23. Juli 2011

Stufen



Alle Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen,
auf denen wir in die Höhe steigen.

Friedrich Nietzsche


Freitag, 22. Juli 2011

Day 8: A Song that reminds you of your "first love"

Na herrlich, die Rubrik passt doch herrlich zu meiner heutigen schlechten Laune. Meine erste Liebe war nämlich eine recht unglückliche. Sie währte nicht sehr lange diese erste Beziehung und das einzig nette, was der Typ für mich getan hat war, dass er mir eine CD  brannte.
Neben den Coors und Liedern vom Soundtrack von "10 Dinge die ich an dir hasse" befand sich auf dem Mixtape "Uninvited" von Alanis Morrissette. Und genauso hab ich mich damals auch gefühlt. Wie das fünfte Rad am Wagen. Nächtelang hab ich mir das reingezogen. Melancholisch, melancholisch!